Corona-Langzeitfolgen und orthopädische Erkrankung: Voraussetzungen für die neue „Kombi-Reha“ am Standort Bad Schallerbach

Im Klinikum Bad Hall/Bad Schallerbach, Standort Bad Schallerbach werden dem medizinischen Schwerpunkt des Hauses entsprechend sowohl eine bestehende orthopädische Grunderkrankung als nun auch Corona-Langzeitfolgen in einem stationären Aufenthalt gemeinsam behandelt. So können zwei unterschiedliche Diagnosen effektiv und ressourcenschonend während eines Aufenthaltes therapiert werden.

„Die fehlende Bewegung während einer Corona-Erkrankung hat bei vielen Menschen mit Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates dazu geführt, dass sich ihre Mobilität verschlechtert hat. Kommen starke Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit – also klassische Corona-Langzeitfolgen – hinzu, konnten diese Patientinnen und Patienten ihr Bewegungsprogramm oft nicht oder nicht ausreichend durchführen. Dieses multifaktorielle Krankheitsbild wird mit sehr spezifischen und individuell abgestimmten Therapien verbessert“, berichtet Primar Dr. Hubert Steckholzer, Ärztlicher Standortleiter Bad Schallerbach am Klinikum Bad Hall/Bad Schallerbach über die umfangreiche Erfahrung mit betroffenen Patientinnen und Patienten.

Indikationen für die neue „Kombi-Reha“ am Standort Bad Schallerbach

Erstens eine akute oder chronische Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates oder postoperative/poststationäre orthopädisch-traumatologische Rehabilitation ...

Beispielsweise:

  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Arthrosen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Osteoporose
  • Endoprothese (Knie, Hüfte)

... und zweitens ein Erschöpfungssyndrom nach einer Covid-19-Infektion (Diagnose erfolgt durch Hausärztin/Hausarzt bzw. Fachärztin/Facharzt).

 


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2020)