Erschöpfungssyndrom nach Covid-19 und orthopädische Erkrankung: Eine Reha für zwei Beschwerdebilder

Nach einer Infektion mit dem Coronavirus sind viele Menschen noch Wochen später von den Langzeitfolgen der Erkrankung betroffen. Selbst nach einem milden Verlauf können Symptome wie starke Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme oder psychische Beschwerden auftreten. Bei vielen Menschen, die an einer Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates leiden, hat sich durch ein coronabedingtes Erschöpfungssyndrom auch die bestehende Grunderkrankung verschlechtert. Am Standort Bad Schallerbach werden während eines Aufenthaltes beide Krankheitsbilder mit einem auf das individuelle Krankheitsbild abgestimmten Rehaprogramm effektiv behandelt.

Maßgeschneiderte Therapien
Grundsätzliche Ziele sind die Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität. Die orthopädische Symptomatik soll verbessert, die Schmerzen reduziert und die betroffenen Bereiche des Bewegungs- und Stützapparates mobilisiert werden. „Neben der allgemeinen Kräftigung ist oft auch psychologische Unterstützung für Betroffene wichtig. Menschen mit einem coronabedingten Erschöpfungssyndrom brauchen viel mehr Zeit und Geduld für ihre Genesung. Es ist für Betroffene oft sehr belastend, dass sie nicht so schnell zu ihrer ursprünglichen Form zurückkehren. Deshalb ist ein umfassender und ganzheitlicher Ansatz wesentlich, in dem nicht nur primär das orthopädische Krankheitsbild therapiert wird“, informiert Primar Dr. Hubert Steckholzer, Facharzt für Unfallchirurgie und Ärztlicher Standortleiter Bad Schallerbach am Klinikum Bad Hall/Bad Schallerbach.

 

 


Zurück
Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2020)