Was Heidelbeeren so gesund macht

Von Juni bis September sind Heidelbeeren in unseren Wäldern zu finden. Sie enthalten entzündungshemmende Stoffe, sogenannte Anthocyane, die freie Radikale abfangen und neutralisieren. Diese Pflanzenstoffe und die reichlich enthaltenen Vitamine C und E können einer vorzeitigen Hautalterung vorbeugen. Die Beeren sollen laut einigen Studien sogar Krebs und Arteriosklerose vorbeugen. Spezielle Gerbstoffe wirken gegen Durchfall und hemmen die Vermehrung von Bakterien. Diese Wirkung zeigen besonders getrocknete Heidelbeeren.

 

Die kleinen Früchte sind sehr druckempfindlich und werden schnell schimmelig. Daher sollten Heidelbeeren immer frisch genossen oder gleich nach der Ernte oder dem Kauf eingefroren werden.

 

Marianne Klosz, Diätologin am Klinikum Schallerbacherhof, empfiehlt: „Heidelbeeren sind äußerst kalorienarm: 100 Gramm Heidelbeeren enthalten gerade einmal 36 Kalorien. Wilde Heidelbeeren sind besonders gesund, denn sie enthalten mehr Nährstoffe als Kulturheidelbeeren. Darum sollte man zugreifen und Heidelbeeren pflücken, solange sie Saison haben.“


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2019)